TO MAKE PERSONS TOUCHABLE // Fanti Baum, Rose Beermann, Frédéric De Carlo & Joana Tischkau

  • 21:00
  • Eintritt: 14,00 EUR / erm. 8,00 EUR / Schüler 5,00 EUR
  • Karten: Reservierung unter 0521 – 2705607 oder info@theaterlabor.de

In ihrer flausen-Residenz nahmen Fanti Baum, Rose Beermann, Frédéric De Carlo und Joana Tischkau das asymmetrische Machtverhältnis zwischen Körpern und der Polizei in den Blick: Welche Mittel werden eingesetzt, um Körper zu kontrollieren? Wie lässt sich die Begegnung, der Kontakt, die Berührung zwischen Polizei und Körpern begreifen? Und wie lässt sich mit diesem Material auf die Bühne arbeiten?

Was heißt nun aber „touchable“ zu werden? Hände herzugeben, Spannung zu lösen, Widerstand aufzugeben? Wenn jede Berührung vorbereitet für noch mehr Berührung, Anfassbarkeit, Verwundbarkeit? Was bedeutet es die Verwundbarkeit des eigenen Körpers zu bezeugen, seinen Körper zu schützen oder die Macht über ihn zu verlieren? Wie wird jene gesellschaftliche Verabredung sichtbar, die der Polizei erlaubt, auf unsere Körper zuzugreifen oder sie gar zu zerstören? Wenn die unausgesprochene Regel weiterhin lautet, dass jener Touch unbeantwortet bleibt, nicht zurückgegeben werden darf. Und was bedeutet die setzende Gewalt der Polizei aus der Perspektive von Rassismus, Sexismus und andere Formen der Diskriminierung. Wie werden Strukturen der  Unterdrückung durch das Handeln der Polizei ausgelotet, ausgeführt und  somit fortgeschrieben?

Für das flausen-Festival nehmen drei der Stipendiat*innen das Making OFF in leicht veränderter Form noch einmal auf.

von und mit: Fanti Baum, Rose Beermann, Frédéric De Carlo und Joana Tischkau

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