FORSCHEN AM WIDERSTAND // Institut für Widerstand im Postfordismus

  • 19:30
  • Eintritt: 14,00 EUR / erm. 8,00 EUR / Schüler 5,00 EUR
  • Karten: Reservierung unter 0521 – 2705607 oder info@theaterlabor.de

Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden? (Futur III) Unter dem Motto „Wir müssen Gegengeschichte schreiben“ (Harald Welzer) forscht das Institut zu Widerstandsformen im Zeitalter des Postfordismus. Ein zentraler Arbeitsbereich des Instituts ist dabei die Erstellung von Prognosen – wie wird sich der Widerstand bis 2029 weiterentwickeln? Seit Dezember 2015 eröffnet das Institut regelmäßig einen Spekulationsraum zwischen Performance und Diskurs, in dem gesellschaftliche Diagnose, politische Prognose und künstlerische Propaganda Hand in Hand gehen. Gäste aus Theorie und Praxis lädt das Institut zur gemeinsamen Planung des zukünftigen Widerstands ein. Auch in Bielefeld öffnet das Institut seine Türen und lädt das Publikum zur gemeinsamen Zukunftsspekulation ein.

Das Institut entwickelt eine faktionale Utopie, die sich aus verschiedenen Faktoren berechnet: der Diagnose, in der lokal und global stattfindendende Widerstände identifiziert, kategorisiert und archiviert werden, der Prognose, die die Entwicklungstendenzen in konsistenten Szenarien bündelt, und der Propaganda einer großen Widerstandsbewegung. Im Zentrum stehen dabei mögliche Prognosen – wie wird sich der Widerstand bis 2029 weiterentwickeln? – und die transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Kunst, Theorie und Aktivismus.

Gast: Lars Zimmermann („The City is Open Source“)

Instrumente des Widerstands: City Hacking, flausen-festival, Theaterlabor Bielefeld

von und mit: Vega Damm, Michaela Muchina, Elisa Müller, Inga Schaub

Produktionsbüro:  ehrliche arbeit

Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Widerstand im Postfordismus und müller*****.

Das Projekt wurde ermöglicht durch flausen+ – young artists in residence.

Dauer: ca. 100 Minuten

Weitere Infos zum Institut für Widerstand im Postfordismus gibt es hier.

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