| Theaterhaus im Tor 6 |
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Das TOR 6: Theater- und Tanzhaus OWLSeit 2000 betreibt das Theaterlabor auf dem Gelände TOR 6 der ehemaligen Dürkopp-Werke ein Zentrum für zeitgenössisches Theater und modernen Tanz. Internationale Festivals, eigene Produktionen, Kooperationen und auch lokale Veranstalter sind im Programm vertreten. Das TOR 6 ist eine zum Theater umgebaute Produktionshalle auf dem Fabrikgelände des ehemaligen Nähmaschinenherstellers Dürkopp. Auf dem Gelände befinden sich außerdem ein Berufs- und Ausbildungszentrum sowie ein Seminar- und Gästehaus. Das TOR 6 befindet sich direkt im Zentrum an der Altstadt Bielefelds mit einer idealen Infrastruktur (Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Vielfalt gastronomischer Einrichtungen, nahe gelegene Hotels und Gästehäuser, gute Einkaufsmöglichkeiten). Vor dem Haus befindet sich ein ca. 400 m² großer Platz, der auch als Open Air-Spielfläche nutzbar ist.
Das Theaterhaus verfügt über einen großen Saal für bis zu 250 Zuschauer, zwei Studios (als Probenraum und kleine Bühne nutzbar), diverse große und kleine Werkstätten und Lager sowie ein gemütliches Foyer mit Gastrobereich, Küche und Kleinkunstbühne. Die Spielstätte selbst verfügt über eine ausreichende Grundausstattung an Theatertechnik.
Im TOR 6 soll verstärkt der Gastspiel- und Produktionsbereich für zeitgenössischen Tanz auf- und ausgebaut werden. In den nächsten drei Jahren werden dafür Stück für Stück mehr Kapazitäten frei gegeben. Das Haus lädt in Zukunft verstärkt Tanzcompagnien und -produzenten aus NRW, Deutschland und Europa ein, im TOR 6 zu produzieren. Weiterhin will das TOR 6 ein präsentierendes Tanzhaus werden mit einer Palette ausgewählter Gastspiele renommierter Tanzproduktionen.
Biografie. Erzählen heißt der thematische Schwerpunkt, den sich das Theaterlabor für seine Projekte der laufenden Spielzeit gesetzt hat. Gemeint ist hier zunächst eine Erinnerungsarbeit – erinnern an die eigene Biografie, aber auch an verschollene Biografien. Gemeint ist aber auch die Tradition des Erzählens, die heute im privaten Rahmen scheinbar verloren gegangen ist, desto mehr aber als Form der Erinnerungs- und Wissenskultur in die Öffentlichkeit – insbesondere auf die Bühnen – gehört. Geplant sind - neben Aufführungen der eigenen Inszenierungen zum Thema - vor allem Gastspiele von Theatern und Erzählern sowie ein Projekt mit dem Titel "Erzählen gegen das Vergessen". Auch das 360°-Festival steht unter diesem Schwerpunkt. "Remember to Remember" haben wir deshalb das diesjährige Festival genannt, das sich gleichzeitig auch in einem Länderschwerpunkt mit der aktuellen kanadischen Theater- und Tanzszene befasst.
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